Exif

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Exif steht für Exchangeable Image File Format (offizielle Abkürzung ist Exif, nicht EXIF) und ist ein Standard der Japan Electronic and Information Technology Industries Association (JEITA) für das Dateiformat, in dem moderne Digitalkameras technische Informationen (Metadaten) über die aufgenommenen Bilder speichern. Hilfreich sind dies Exif-Daten für die Fotofinisher, die für Erstellung von Ausdrucken wichtige Parameter erhalten. Aber auch für den Fotografen sind diese Daten nützlich, wenn es um die Fehlersuche geht, da alle bei der Aufnahme gewählten Kameraeinstellungen sichtbar sind. Die Nutzung der Exif-Daten für Bildarchive ist kaum sinnvoll, das selten nach technischen Parametern gesucht wird. Allenfalls das Datum ist zu gebrauchen, wenn es denn in der Kamera korrekt eingestellt ist. Manche Kameras haben GPS Empfänger integriert, so das in den Exif-Daten auch die Koordinaten enthalten sind. Diese in ein Archiv zu übernehmen kann allerdings nützlich sein.

Exif sample MG 0164.jpg
Exif viewer splash.png

Die Exif-Daten lassen sich mit zahlreichen Programmen anschauen.
Diese Beispielbild wurde am 27. Mai 2012 um 11.52 Uhr mit einer DSLR Canon 50D und einem Objektiv mit einer Brennweite von 12-24mm aufgenommen. Das Obejektiv war auf 12mm eingestellt, die Verschlusszeit betrug 1/200 Sekunde, mit einer Blende 9. Die Empfindlichkeit der Kamera war auf ISO 400 eingestellt. Der benutzte Aufnahmemodus war die Blendenautomatik oder Zeitvorwahl (Zeitpriorität). Es wurde kein Blitz benutzt....usw. Die Fülle der technischen Informationen die bei jeder Aufnahme mit gespeichert wird, ist gewaltig. Bei der 50D läst sich sogar im Menü der Fotografen Name hinterlegen, der dann in den Exif-Daten mit auftaucht.

Die Exif-Daten lassen sich mit zahlreichen Programmen anschauen.

Exif sample data.png